Unser Verstand hat ein Raster angelegt, Schubladen in die er alles packt was er sieht und hört.

Doch wie bilden sich diese Raster? Wodurch werden sie geformt?

So oft höre ich, dass Menschen mich bewundern für meinen Mut andere Wege zu gehen, halten mich für stark.
Doch auf diesen Wegen erlebe ich ganz viele Ängste und bin unendlich schwach.

Ich schreie, ich weine, ich liege verzweifelt am Boden.

Diese Schwäche zuzulassen, diese Ängste ganz zuzulassen ist das wichtigste um mutige Schritte zu gehen, um kraftvoll durchs Leben zu schreiten.

Doch es ist eine andere Art von Mut und Stärke, eine differenzierte Wahrnehmung von Angst und Schwäche.

Alles darf da sein, einfach weil es ein Teil vom
Leben ist.

Glaubst du aber, du musst besonders stark sein, darfst keine Schwäche zeigen, musst immer mutig sein und Ängste dürfen nicht sein, so ist das, in meinen Augen, Unsinn und zum scheitern verurteilt.

Denn dann ist es ein künstliches Konstrukt, eine Maske, die du dir erschaffst um etwas zu erreichen, um gesehen oder geliebt zu werden. Meistens ist es sogar eine Prägung des inneren Kindes, das gelernt hat, dass Schwäche und Angst nicht sein darf.

Es verurteilt sich und andere dafür und tut alles, damit dies nicht an die Oberfläche kommt.

Doch wenn ich meine Ängste nicht kenne, meine Schwächen nicht zulassen kann, dann können wahrer Mut und wahre Stärke – die nichts anderes sind als unbändige Lebensenergie – nicht an die Oberfläche treten.

Und noch etwas tolles passiert, wenn ich aufhöre dies so zu bewerten: Es können auch andere Menschen um mich herum – allen voran die Kinder – endlich wieder Schwäche und Ängste sich erlauben.

Dann passiert wahrhaftige Berührung im Herzen 💖🙏

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